Eine Geschichte über die Überwindung von Angst

Alaa ist ein Junge, der in einem kleinen Dorf lebt, in dem die Menschen ein friedliches und ruhiges Leben führen.

Doch eines Tages erscheint plötzlich ein geheimnisvolles Fabelwesen am Horizont: ein Wolf mit Flügeln.

Der Wolf entführt Alaas Vater und mehrere Dorfbewohner.

Alaa sieht sich gezwungen, ein großes Abenteuer zu bestehen. Dabei gelangt er in eine geheimnisvolle, magische Welt, die ihm völlig fremd ist.

Schließlich gelingt es Alaa, seine Angst zu überwinden und den fliegenden Wolf zu besiegen. Dabei erhält er viel Unterstützung von den Kindern seines Dorfes.

Die Geschichte richtet sich an Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren.

Autorin: Haneen Shweikh

Illustrationen: Ali al-Zaini

Übersetzung ins Deutsche: Zuhair Sokah

Die Geschichte wurde ursprünglich auf Arabisch geschrieben und anschließend ins Deutsche übersetzt. Damit soll einerseits die Integration von Geflüchteten in die Aufnahmegesellschaft unterstützt und andererseits das Angebot arabischsprachiger Literatur in Deutschland erweitert werden.

Haneen, die Autorin des Buches, lebt seit fast vier Jahren in Hannover.

Sie spricht fließend Deutsch, schreibt ihre Geschichten jedoch auf Arabisch.

Über ihre Liebe zu ihrer Muttersprache erzählt sie:

„Ich hatte keine Schwierigkeiten, Arabisch zu lernen und in dieser Sprache zu schreiben, denn Arabisch ist in unserem Leben sehr präsent.

Ich habe mit drei Jahren lesen gelernt, mithilfe von Bildergeschichten und Puzzles.

Als ich nach Deutschland kam, habe ich meine Sprache durch Arabischunterricht zu Hause und das regelmäßige Lesen arabischer Bücher bewahrt.“

Über ihre ersten Erfahrungen mit dem Schreiben berichtet sie:

„Mit fünf Jahren habe ich angefangen, Gedichte zu schreiben.

Damals hatte ich erfundene Freunde, von denen ich meiner Mutter erzählte.

Sie fragte mich jeden Tag nach ihnen und wollte wissen, was sie erlebt hatten.

Nach und nach begann ich dann, Geschichten zu schreiben.“

Das Buch wurde von Khotoat veröffentlicht und gemeinsam von Miso und der Familie der Autorin finanziert.

Es wurde in Deutschland an Kinder unterschiedlicher Nationalitäten verteilt.